Immer wieder erhalte ich Mails oder Anrufe von Euch, die ihr Euch Sorgen um Angehörige macht, die sich mit dem SARS-CoV-2 – Virus angesteckt haben. Was können wir tun, ist dann oft die Frage, damit unsere Mutter/Vater/Partner sich schnell erholt und der Verlauf nicht ganz so schlimm wird? Meine Antwort: Das Immunsystem wieder in Ordnung bringen. Je stärker das Immunsystem, desto besser kann sich der Körper selber helfen.

Über das Immunsystem habe ich schon mehrfach in den letzten Newslettern geschrieben. Die wichtigsten Informationen aus meiner Praxis und Erfahrung habe ich dazu bereits zusammengetragen. Ergänzend möchte ich heute drei mir sehr wichtige Hinweise aus den täglichen News von Dr. Ulrich Strunz zitieren, die ich seit Jahren jeden Tag mit großer Aufmerksamkeit lese und vielfach umsetze. Vielen Dank Dr. Strunz dafür (https://www.strunz.com/news.html)

Wichtig zu wissen bei der Infektion mit dem Corona – Virus:

Vitamin C: Eine Virusinfektion geht oft mit einem Vitamin C – Mangel einher. Daher und für die Infektabwehr muss Vitamin C bei einer Corona-Infektion aufgefüllt werden.

Zitat aus den News von Dr. Strunz vom 30.11.20:

„Schon lange ist bekannt, dass zu Beginn eines Infekts die Vitamin-C-Konzentrationen in den Immunzellen innerhalb von Stunden um etwa 50% sinkt (Hume 1973). Aktuelle Studien zeigen einen massiven Vitamin-C-Mangel bei Patienten mit Lungenentzündung und bei kritisch Kranken auf Intensivstation (Carr 2017, Carr 2020). Ganz aktuell wurde dieser klinische Vitamin-C-Mangel in einer Studie bei SARS-CoV-2 positiven Patienten mit Atemnotsyndrom auf der Intensivstation bestätigt: Bei 94,4% der Untersuchten lag die Vitamin-C-Konzentration im Blut unterhalb der messbaren Grenze von 0,15 mg/dl und damit im Skorbut-Bereich (Chiscano 2020). Diesen Patienten fehlt also Vitamin C als essentieller Co-Faktor (also unbedingt notwendig) des Immunsystems für eine effektive anti-virale-Infektabwehr und als wichtiges Antioxidans zum Schutz vor dem Virus induzierten Zytokin-Sturm, also der massiven generalisierten Entzündung, Hauptursache für den Tod durch Corona.“

Meine Empfehlung: Täglich mehrere Gramm Vitamin C oder noch besser eine Vitamin C – Infusion geben lassen.

Zink: Zitat aus den News von Dr. Strunz vom 9.11.20. Hier bezieht Dr. Strunz sich auf ein internationales Forscherteam um die Immunologin Inga Wessels von der RWTH Aachen. Dort lesen wir:

„Es besteht eine Korrelation zwischen den Corona-Risikogruppen und Zinkmangel. Zinkmangel scheint die Sterblichkeit bei Covid-19-Patienten zu erhöhen. Zink macht die Atemschleimhäute „dichter“, schützt so vor dem Eindringen des Virus. Zink lässt das sogenannte Flimmerepithel, also jene feinen Härchen, die mit ihren Bewegungen die Keime wegtransportieren, mit größerer Frequenz, also schneller schlagen. Zink scheint die Virus-Hülle aufzuweichen und ihren Zugang zur Wirtszelle zu blockieren… Viruserkrankte haben stets und immer auffälligen Zink-Mangel. Hochdosierte Gabe von Zink (wir messen!) verkürzt die Krankheitsdauer. Zink hat ja auch eine entscheidende Eigenschaft. Ist unentbehrlich für das Zusammenfügen einzelner Aminosäuren zu einem Eiweißmolekül. Sprich: Zink baut ein starkes Immunsystem auf.“

Lysin tötet Viren: Zitat aus den New von Dr. Strunz vom 10.12.20

„Lysin macht Ihr Immunsystem stark (National Institutes of Health (NIH), Aug 28, 2020). Naheliegend, Lysin daher auch gegen Corona zu testen. Hat man getan. Bei akuten und chronischen Verläufen. Dosis ca. 1 – 3 g. Ihnen geläufig. Resultat? Lassen Sie mich ein paar Absätze zitieren: 80% der akut an Covid-19-Erkrankten zeigten eine wenigstens um 70%ige Besserung ihrer Symptome innerhalb der ersten 48 Stunden. Patienten, die im Krankenhaus Lysin bekamen, wurden im Durchschnitt drei Tage nach Beginn der Lysin-Behandlung entlassen. Die wichtigste Beobachtung war die unglaublich kurze Zeit, in welcher Fieber gesenkt wurde/ verschwand, wahrscheinlich weil der bekannte „Cytokininsturm“ gelöscht wurde. Dieses hochfieberhafte Anfluten von Entzündungsstoffen wurde in wenigen Stunden nach Gabe von Lysin unterbrochen: CRP (ein Entzündungsfaktor, massiv erhöht) normalisierte sich! Nur ganz wenige Patienten hatten nach 24 Stunden noch Fieber.“

Wie ich finde sind das ein paar spannende Anregungen, die sich gut anwenden lassen.

Bleibt gesund,

Ihre/Eure Petra Hornung

 

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