Hinter jeder Mauer wartet Liebe

„Echtheit, Nähe und Verbindung leben“

Gerade sitze ich an meinem Schreibtisch, bei Hamburger Schmuddelwetter und da fällt mir der Flyer meines aktuellen online – Jahreskurses ins Auge.

Das Thema im Juni ist: Verletzlichkeit als Stärke

Beim nachsinnieren über dieses kraftvolle Thema, kommen mir einige Situationen in den Sinn, wo ich selbst geglaubt habe „Jetzt bloß keine Schwäche zeigen.“ Rückblickend muss ich mir allerdings eingestehen, meist wäre die wahre Stärke gewesen, wenn ich mich von meiner verletzlichen Seite gezeigt hätte.

Stark zu sein heißt für viele Menschen, alles im Griff zu haben, unabhängig zu sein und keine Hilfe zu brauchen.

Doch genau diese Vorstellung hält uns oft von dem fern, wonach wir uns am meisten sehnen:

Nähe, Liebe und echte Verbindung.

Nach meiner Erfahrung entstehen die größten Wunder nicht dort, wo Menschen perfekt sind, sondern dort, wo sie bereit sind, sich ehrlich zu zeigen.

Verletzlichkeit ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Zeichen von Mut.

Wenn wir verletzt wurden, bauen wir Schutzmauern auf. Wir ziehen uns zurück, werden vorsichtig oder versuchen, alles zu kontrollieren. Das scheint uns Sicherheit zu geben.

Doch der Preis dafür ist hoch. Denn dieselben Mauern, die uns vor Schmerz schützen sollen, halten auch Liebe, Freude und Verbundenheit fern – machen uns manchmal sogar krank.

Der Preis der Mauer

Hast du dich schon einmal gefragt, wieviel Kraft und Energie es kostet deine Schutzmauer aufrecht zu erhalten? Es ist wirklich viel.

Wer ständig wachsam sein muss, um keine Enttäuschung zu erleben, lebt oft unbewusst in einem Zustand innerer Anspannung. Gefühle werden unterdrückt, Bedürfnisse nicht ausgesprochen und Konflikte vermieden. Der Körper jedoch trägt mit, was das Herz nicht fühlen möchte.

Dauerhafte innere Anspannung zeigt sich durch Erschöpfung, Schlafprobleme, Verspannungen, Kopfschmerzen und ein geschwächtes Immunsystem.

Der Körper wird zum Sprachrohr der Seele.

 

Verletzlichkeit: Der Schlüssel zu echter Nähe

Das gilt auch für Beziehungen:

Viele Konflikte entstehen nicht, weil Menschen zu verletzlich sind, sondern weil sie ihre Verletzlichkeit verstecken.

Hinter Ärger steckt oft Angst.
Hinter Kontrolle steckt oft Unsicherheit.
Hinter Rückzug steckt oft der Wunsch nach Nähe.

Je mehr wir bereit sind, unsere wahren Gefühle anzunehmen, desto mehr können wir erfahren, dass wir nicht getrennt sind. Unsere Menschlichkeit verbindet uns.

Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht:
„Wie kann ich verhindern, verletzt zu werden?“

Sondern:
„Wie kann ich mein Herz offenhalten, selbst wenn ich verletzt wurde?“

Echte Stärke entsteht nicht durch Härte.
Echte Stärke entsteht durch Offenheit.

Dort, wo wir den Mut haben, uns authentisch zu zeigen, entstehen Vertrauen, Nähe und Heilung.

Vielleicht lädt Dich das Leben gerade heute dazu ein, eine Maske abzulegen, die Du nicht länger brauchst.

Nicht um schwächer zu werden.

Sondern um endlich die Stärke zu entdecken, die in Deiner Echtheit liegt.

Mein Geschenk heute für Dich:

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Von Herzen,

Deine Mentorin für Körper, Geist und Seele,

Petra Hornung

 

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